Grisbleu

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Blau wie die wilde See, die unermüdlich gegen steile graue Felsen peitscht.

Grau wie der Gipfel eines Berges, der sich gewaltig vom blauen Nachthimmel abhebt.

Den heutigen Blogpost widme ich meinen zwei Lieblingslebensfarben: Blau und Grau. Nicht irgendwelche Blau- und Grau-Töne, sondern dunkle, satte Farben, die sich immer mehr zum Schwarz annähern. Rauchig sollen sie sein, an Londoner Nachtnebel oder Werke Caspar David Friedrichs erinnern.

Blau und Grau sind Farben, die dazu tendieren im bunten Farbspektrum des Alltags unterzugehen. Sie bleiben eher unauffällig. Doch genau darin liegt ihre Stärke, denn damit geben sie dem Subjekt eine Bühne und bleiben selbst nur der Rahmen.

Mein aktuelles Lieblingsstück im Badezimmer ist deshalb Le Crayon Khôl de Lancôme in der Farbe Gris Bleu. Lange erfreue ich mich bereits an einem Crayon Khôl in Curacao, der mit Abstand der beste Kajal ist, den ich – als ziemlicher Schminklaie – besitze. Er lässt sich wunderbar auftragen, ist weich und zaubert trotzdem feine Linien aufs Lid.

Vor ein paar Tagen habe ich bei Douglas das Angebot von -20% auf alle Lancôme-Produkte entdeckt (ab einem Einkauf von mind. 2 Produkten) und wollte mir einen grauen Eyeliner gönnen. Gefunden habe ich dann grisbleu, was mir hundert Mal spannender als ein einfaches grau vorkam. Also in den Warenkorb und bestellt.

Die Freude war riesig, als zwei Tage später auch schon ein Bote anläutete und das Paket vorbeibrachte. Der Stift wurde natürlich sofort ausprobiert und die Farbe ist unglaublich toll. Auf den ersten Blick sieht sie eher gräulich aus, doch aufgetragen kommt ein schöner blauer Reflekt dazu. Das alles recht dezent, wobei das sicherlich auch an meinem mangelnden Mut zu stark geschminkten Augen liegt.

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Mit in dem Paket waren neben einer Unzahl von Proben auch noch eine neue Mascara: Lancôme Hypnôse Drama. Ich kannte bereits die Hypnôse Doll Eyes, wollte aber eine neue ausprobieren und diese versprach viel Volumen. Da ich wimperntechnisch leider nicht gesegnet bin und nur sehr kurze besitze, war ich gespannt auf das Ergebnis. Die geschwungene Bürste ist zunächst ungewohnt, hat man aber den Dreh raus (was sogar bei mir schnell ging), funktioniert das Tuschen einwandfrei. Bekommen habe ich dadurch tiefschwarze, lange Wimpern, die, weil ein bisschen verklebt, sehr an Twiggy erinnerten – da trifft es sich gut, dass die 60s diesen Herbst ein Revival erleben. Ich fühle mich mit dieser Wimperntusche ein bisschen wie ein Mod-Mädchen, das gleich von einem Vespa-fahrenden Fred-Perry-tragenden Briten abgeholt wird und LIEBE es.

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Übrigens verwende ich immer Wimpernzange und Lancôme Cils Booster bevor ich die Mascara auftrage, da meine Wimpern wirklich nicht sehr lang sind. Mit diesen Helferchen habe ich aber wirklich einen schönen Augenaufschlag bekommen und werde immer größerer Lancôme-Fan. Mein Bruder hat heute übrigens erstaunt festgestellt, dass ich total große Augen bekommen hätte – Kompliment auf Männlich!

Bis 31. August gilt übrigens noch die Aktion bei Douglas!

Ein Versuch, die Farbe zu zeigen

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